Bunte Mischung
Samstag, 18. Juli 2020

Mischung No. 12

Jetzt aber los, mit Do Nothing, einem 4er aus Nottingham, England. Die haben bereits vor einigen wochen ihre debuet e.p. "zero dollar bill" vorgelegt. Dem titel zufolge schielen die wohl bereits ueber den groszen teich in richtung U.S.-markt. Dafuer buendeln sie Alternative Rock, Brit-Pop wie Post-Punk und gehen damit voll auf den punkt, wirken engagiert, spielen sich packend durch, kommen groovig daher. Hat etwas von Art Brut, Blur, Talking Heads oder The Fall. Als naechstes treten hier die Steaming Satellites mit ihrer "clouded sky" e.p. auf. Dieser vierer ist bereits seit 2005 aktiv und hat mittlerweile 5 alben auf der habenseite aufzuweisen. Die nun hier gebotenen fuenf songs haben den richtigen rhythmus, sind melodioes, erdig, bodenstaendig. Wenn man alle durch hat, musz man sich den sand aus der kleidung klopfen. Das ist eine baggerschaufel voll Alternative-, Indie- & Southern-Rock, zusaetzlich noch mit Blues abgemischt. Im fuehrerhaus draengen sich infolgedessen acts wie The Black Keys, The Black Crowes und die spaeter gegruendeten Black Pistol Fire. An dieser stelle uebernehmen jetzt Liotta Seoul, ein dreier aus Koblenz, Deutschland und das liegt scheinbar direkt neben Seattle, Washington - zumindest musikalisch. Dementsprechend ist deren zweiter longplayer "hopper" ein hoerenswerter bastard aus Alternative Rock & Grunge, bei dem Nirvana, Bush, Pixies und die Smashing Pumpkins im hinterkopf gemeinsam musizieren. Das sind eingaengige tracks, die druckvoll aus den lautsprechern kommen, mit gut abgestimmten tempowechseln und einer fetten produktion. Was will man mehr? Kurzer sprung nach Kidal, Mali, zum quintett Tamikrest und ihrer 5ten langspielplatte "tamotait". Darauf druecken sie ihren wunsch nach einer vebesserung der dortigen politischen lage aus. Geben ein statemant fuer ihre kultur wie tradition ab. All dies verpacken sie in eine vereinigung von Desert Blues, Rock sowie World Music und das ergebnis gibt nicht nur hoffnung, sondern es laedt ebenso zum bewegen ein, da musz man mit. Wer mehr in dieser art erkunden moechte, sollte mal zu graben beginnen bei bands wie Tinariwen, Amanar, Songhoy Blues, Tartit, Imarhan, Terakaft oder Super Boiro Band.

Calgary, Kanada schickt uns das quartett Hazzerd und die haben passenderweise ihren zweiten longplayer "delirium" mit dabei. Treffender titel, denn ihr mix aus Heavy-, Trash- sowie Speed-Metal kommt im richtigen tempo daher, ist energiegeleladen, peitscht nach vorne und laedt foermlich zum schonungslosen headbangen ein. Dafuer orientierten sie sich bei den groszen - Metallica, Anthrax, Megadeth plus ein schusz Iron Maiden klingen durch. Weiter mit Stake, eine vier-koepfige formation, stationiert in Wevelgem, Belgien, mit ihrem erstling "critical method". Nannten sich frueher uebrigens Steak Number Eight, war jedoch scheinbar fuer vier personen zu wenig, daher der namenswechsel. Egal, sie fabrizieren melodischen, atmosphaerischen Post-Rock beziehungsweise -Metal mit etwas Grunge an den raendern. In summe ein dreierlei aus Deftones, Marilyn Manson als wie Mastodon. Kleines detail am rande; Zur veroeffentlichung spielten sie angeblich drei konzerte fuer die man nur ein gratis-ticket bekam, wenn man den tontraeger in einem plattenladen gekauft hatte. Wohl im sinne von "stream my ass". San Francisco, California´s Nite sind ein quartett und ihr erster wurf nennt sich bedeutungsschwanger "darkness silence mirror flame". Um etwas licht in die sache zu bringen; Das werk liefert eine mixtur aus Heavy-, Black- wie Death-Metal, es hat einen duesteren grundton, vocals wie vom boesen wolf, jaulende gitarren und die rhythmus-truppe macht permanent druck von hinten. Zusaetzlich sind die protagonisten beieinfluszt vom 80er Metal sowie dem film-klassiker "tales from the crypt". Kein wunder, dasz dies dann klingt wie eine vereinigung von Abbath, Venom plus Immortal. Weiters nicht zu vergessen, das trio Boris, ansaessig in Tokyo, Japan. Gibt es bereits seit 1992, in dieser besetzung seit 1996 und ihr x-tes album heiszt "no". Darauf zu finden, die uebliche ladung aus Heavy-, Drone-, Psychedelic-, Experimental-Metal plus Noise Rock. Kurzum ist das ein overkill an riffs, jede menge gebruell, laermendes schlagzeug, vibrierende verstaerker, wummernde baszlaeufe, mitunter panische elektronik und im extremfall ein gehoersturz. Black Sabbath, Earth, Melvins als wie Boredoms wuenschen baldige genesung.

"The basement" nennt sich das album von Junky Justly aus Vinnytsia, Ukraine und wahrscheinlich fabriziert er genau dort sein ding aus samples, loops & beats, was zu einem laid-back groove verschmolzen wird, der voll ankommt Paszt in jeden club des planeten, dieser Instrumental Hip-Hop mit spuren von Downtempo als auch Trip Hop. Als haette man J. Dilla, DJ Shadow sowie A Tribe Called Quest durch den mixer gejagt. Victor Hugo De Oliveira hingegen ist ein produzent aus Belo Horizonte, Brasilien und sein projekt nennt sich Vhoor. Die dritte veroeffentlichung unter diesem namen lautet "baile & vibes", ist teil einer serie und verbindet Brasilianische musik mit jener vom rest der welt. Da hoert man schluszendlich Hip Hop, Grime, Downtempo, Chill Wave, World, Baile Funk + Electronic raus. Die summe der teile macht einfach lust auf einen sonnenuntergang an der strandbar und die cocktails dazu haben namen wie Massive Attack, Fila Brazillia als auch Burial. Nun zu etwas anderem: Im sommer 2018 hatten musiker waehrend einer tour gerade ein zeitloch und vier davon improvisierten einfach so herum, was die instumente eben hergaben. Tatarata - und ploetzlich hatten die ein album, das nannten sie "erozje". Jetzt brauchten sie noch eine bezeichnung fuer sich selbst - nochmals tatarata, sie nannten sich Bloto und kommen uebrigens aus Wroclaw, Polen - das war aber immer schon so. Jedenfalls ist diese spontane sache gelungen, interessant, aufregend aber auch mit ecken & kanten. Laeszt sich in Instrumental Jazz, Hip Hop, Experimental plus Psychedelic zerlegen oder auf EABS (das war die band mit dem zeitloch), Miles Davis sowie Chip Wickham zurueckverfolgen.

Der vierer Rotten Mind ist beheimatet in Uppsala, Schweden. Dort kennen sie wahrscheinlich alle und moeglicherweise bald auch im rest der welt. Ihr viertes werk "rat city dog boy" ist schon mal ein guter versuch dazu, denn es kommt geradlinig daher, faehrt ordentlich in die beine, klingt frisch und hat melodie. Mehr darf man wirklich nicht verlangen! Da steckt Alternative-, Garage- wie Punk-Rock drinnen und beim durchhoeren huepfen einem die Hives, Vibrators oder The Vicous mitten durch die ruebe. Ihre erste, gleichnamige e.p. haben hingegen Spam Risk, ein trio aus Chicago, Illinois veroeffentlicht. Dieses ding ist treibend, etwas funky oder schlicht & einfach zittriger, fiebriger Post-Punk, der acts wie die B-52´s, Wipers, Mission Of Burma oder Swell Maps in erinnerung ruft. This Calling wiederum ist ein dreier aus Budapest, Ungarn und ihre erste langrille nennt sich interessanterweise "methods of protest". Darauf gibt es Hardcore- sowie Skate-Punk mit leichtem hang zum Metal und etwas Emo als topping zu hoeren. Das ganze klingt melodisch bis fast hymnisch, ist jedoch stets nach vorne orientiert, da alles ordentlich runtergedroschen wird. Man denkt dabei an Boysetsfire, Agnostic Front oder Rise Against und das kann nicht falsch sein. Wer vom Hardcore Punk, hier in verbindung mit Street Punk, nicht genug bekommen kann, hier sind Carradine Choke, eine vier-koepfige truppe aus Christchurch, Neuseeland mit ihrem debuet "planet fatigue". Damit geben sie offensichtlich einen scheisz auf irgendwelche geschwindigkeits-beschraenkungen, die pruegeln ihr ding kompromiszlos runter, ohne auch nur einmal luft zu holen und uebrig bleibt ein balg aus The Exploited, Discharge sowie The Casualties.

Die vierte lp vom fuenfer Lanterns Of The Lake ist "spook the herd" betitelt. Ihre heimat ist Newcastle Upon Tyne, England und ihre lieder sind im Folk, Indie- wie Dream-Pop verwurzelt. Diese atmosphaerische, beruhigende mixtur verbindet Florence + The Machine mit den Cowboy Junkies und Daughter. Ideal fuer einen tag, an dem man wieder mal so richtig abhaengen moechte. Dazu kaemen uebrigens Odlaw mit ihrem "debut", was dem zweiten longplayer entspricht, wie gerufen. Diese in Perth, Australien beheimatete formation startete 2012 als duo, wuchs auf bis zu fuenf personen an und besteht nun, nach einer pause, aus Mark Neal & Michael Strong. Die beiden kreieren Indie-Rock wie -Folk, der nach einer vermengung von Glen Hansard, Bright Eyes sowie Band Of Horses klingt. Athen, Griechenland ist, so viel sei verraten, die heimat der saengerin wie songschreiberin Miss Trichromi und sie serviert uns ihren dritten output "girlfriends". Dieser macht so richtig lust auf sommer mit dazugehoerendem picknick in einer kleinen bucht und waehrend die sonne gemaechlich im meer versinkt, marschieren die ameisen durchs mitgebrachte essen. Dafuer kann man aber Miss Trichromi definitiv keinen vorwurf machen, denn ihre lo-fi kompositionen aus Indie- sowie Dream-Pop, bei denen Nalyssa Green, Air oder Juana Molina durchklingen, zaubern der hoererschaft trotzdem ein laecheln ins gesicht.

Nochmals San Francisco, Kalifornien, dort beheimatet ist weiters Caroline Blind. Sie war frueher bei den 90er Goths - Sunshine Blind. Mittlerweile gibt es ihr erstes solo-album, welches sich aus cover-versionen, neuinterpretationen von Sunshine Blind songs, originalen ihrerseits plus kollaborationen mit anderen musiker/-innen zusammensetzt. Volles programm sozusagen und all dies in einem stil-mix aus Post-Punk, Death Gospel, Alternative- sowie Goth-Rock. Das ergebnis daraus ist natuerlich dunkel, depressiv, mystisch als auch beschwoerend. Auszerdem noch eine vereinigung von The Mission, The Cure & The Damned - in ihrer 80er phase. Aber bleiben wir doch weiterhin in der schattigen umgebung, da treffen wir nun die saengerin wie songschreiberin Mariana Semkina, eigentlich aus Sankt Petersburg, Ruszland, haelt sie sich jedoch nun in London, England auf. Urspruenglich Saengerin des duos Iamthemorning, nahm sie "sleepwalking" unter eigenem namen auf. Herausgekommen ist ein wunderbares werk, das man am besten in nachtschwarzer einsamkeit konsumiert. Melodische klaenge mit daemmergrauem unterton, eine traeumerische, maerchenhafte stimme singt ueber schmerz & tod. Dark Folk trifft auf Art Pop, Kate Bush trifft sich mit All About Eve und Myrkur in der finsternis. Oder wie waere es mit NABTA, ein zweier stationiert in Nantes, Frankreich, mit seiner mini lp "no excuses"? Sie produzieren dunkle, metallene, peitschende synth-beats, die wie stroboskop-blitze auf die hoerer/-innen niedergehen. Dazu blendet das stetig aufblitzende neonlicht die empfindlichen augen und der monotone gesang bedient die trommelfelle. Man bewegt sich dazu wie in trance, zu dieser trockeneis-nebelbank aus Dark Wave, Synth Wave, Electroclash plus EBM. Ein zwischending aus Nitzer Ebb, The Hacker und Die Krupps.

Auch filmmaeszig gibt es etwas anzubieten, naemlich beispielweise "never grow old", buch & regie Ivan Kavanagh. Dabei zieht ein zwielichtiges trio in einer religioesen kleinstadt ein schwungvolles, suendiges geschaeft auf. Parallel dazu steigt auch fuer den ansaessigen totengraeber das einkommen, doch jede muenze hat zwei seiten und die rechnung kommt bestimmt. Stockduesterer Western, von der atmosphaere bis zur handlung. Kommt total authentisch rueber, hier wird nichts beschoenigt oder glorifiziert, der tod war damals wohl blosz einen hauch entfernt. Im patronengurt stecken noch "forsaken", "mccabe & mrs. miller" sowie "brimstone". Bitte noch nicht absteigen, wir reiten noch ein stueck mit "les fréres sisters" respektive "the sisters brothers", abgedreht von Jacques Andiard. Zur erklaerung; "Sisters" ist der familienname, "brothers" weil zwei brueder, diese wiederum werden dargestellt von John C. Reilly & Joaquin Phoenix. Sonst noch fragen? Okay, sie sind auftragskiller fuer einen zwielichtigen reichen, der dagegen vom nun leider verstorbenen Rutger Hauer verkoerpert wurde. Dazu kommen, neben anderen, noch Riz Ahmed sowie Jake Gyllenhaal. Offensichtlich wurde bei der besetzung nicht gespart. Vordergruendig geht es um die jagd nach gold, doch man hat ebenso etwas philosophisches zu bieten, dazu kommt der wandel der zeit, fortschritt und eine gesunde portion humor. Zwischen den kieselsteinen blinken "butch cassidy and the sundance kid", "duck, you sucker" als auch "the treasure of the sierra madre" hervor. In diesem genre wilderten gleichfalls Joel & Ethan Cohen mit "the ballad of buster scruggs". Hierbei werden 6 verschiedene kurzgeschichten aus dem Wilden Westen, jeweils gut wie prominent besetzt, dargeboten. Angesiedelt zwischen amuesant, komisch, makaber und schraeg, zwischen "my name is nobody", "paint your wagon" & "how the west was won". Demgegenueber wuerde "the standoff at sparrow creek", buch & regie uebrigens Henry Dunham, dem titel nach in gleicher weise als klassischer Western durchgehen, doch der film spielt eher in der nahen zukunft. Eine gruppe maenner sucht in den eigenen reihen nach einem attentaeter um konsequenzen abzuwenden. Spielt fast nur in einem lagerhaus, ein kammerspiel, bei dem man aufpassen musz, um den faden nicht zu verlieren. 450.000 dollars budget, das koennte hinkommen. Anders realisiert als sonstige ware, so etwas sieht man selten, packend. Ein wirrwarr aus "reservoir dogs", "glengarry glen ross" sowie "unknown".

Kammerspiel, jedoch in anderen dimensionen, paszt in gleicher weise zu "knives out". Hierfuer war Rian Johnson, der ebenso das drehbuch schrieb, verantwortlich. Freunde wie -innen von Agathe Christie´s moerderraetseln oder ensemble-stuecken mit namhafter besetzung, kommen hier voll auf ihre rechnung. Mittels verhoeren & rueckblicken wird, in einem dieser alten herrschaftshaeuser, versucht einen mord aufzuklaeren. Das ganze ist so schoen old school, dasz selbst die seltene verwendung von mobiltelefonen stoerend wirkt. Eine spur aus "murder by death", "gosford park" oder "murder at the orient express". Ensemble-stuecke mit starker besetzung, dazu kann man durchaus "the gentlemen", das comeback - sage ich jetzt mal so - von Guy Ritchie, dazustellen. Dieser dreh wirkt entkrampft, geloest, er nimmt sich zeit fuer seine erzaehlung, holt weit aus und trotzdem stimmt der flow unterm strich. Okay, viel laenger duerfte der steifen nicht sein, aber er schlieszt wieder auf zu seinen heldentaten. Gangster-Drama um den versuchten verkauf eines marihuana-imperiums, der probleme mit sich bringt. Eine raeuberpistole aus "lock, stock & two smoking barrels", "pulp fiction" und "get shorty". Wo Gentlemen sich treffen ist zumeist ein Sir nicht weit und somit kann ich freudig berichten, dasz der "rocketman" endlich bei mir eingeschlagen hat. Regisseur Dexter Fletcher, der bereits mit "bohemian rhapsody" ueberzeugte, hat sein auge fuer den Rock & Roll nochmals unterstrichen. Der hoehenflug des Elton John wurde bildgewaltig dargestellt, Taron Egerton in der titelrolle ist sehr glaubhaft und auch der rest wurde bestens besetzt. Kommt rueber we eine tonleiter aus "billy elliot", "almost famous" & "mamma mia!".

"Ready or not", von Matt Bettinelli-Olpin & Tyler Gillett, ist wieder so eine extrem schraege sache. Eine junge frau, gespielt von Samara Weaving, heiratet in eine durchgeknallte, reiche familie ein. Zur akzeptanz musz sie an einem versteckspiel, wie sich herausstellt auf leben & tod, mitmachen. In folge steht ein makabres, blutiges gesellschafts-ritual am trauten anwesen auf dem programm. Gelungener spasz! Hat was von "game night", "you´re next" oder "get out". Frau Weaving war gleichfalls in Jason Lei Howden´s "guns akimbo" zu sehen. Da gibt sie so eine art Harley Quinn figur und matcht sich mit Daniel Radcliff. Dieser spielt einen loser, der, von einer organisation gegen seinen willen, in so ein oeffentliches video-spiel reingezogen und danach mit allen mitteln genoetigt wird weiterzumachen, um die klickenden massen zu befriedigen. Jetzt nicht sooo weit hergeholt. Trotzdem, ziemlich abgefahre sache, schnell geschnitten, zielt auf die mobilfunk-generation ab, welche gerne chattet, ziellos herumsurft, selfies schieszt, gamen tut und 100 sms pro minute ablaeszt. Eine cloud beladen mit "ready player one", "running man", "death race" plus "existenz". Noch schneller, wilder geht es nur in "the night comes for us", buch & regie Timo Tjahjanto, zu. Ein hoher mitarbeiter einer kriminellen vereinigung rettet ein maedchen, gegen die eigenen leute, vor dem sicheren tod. Von nun an ist er geaechtet und musz sich, teilweise mit dem kind im schlepptau, durchkaempfen. Ergibt in summe Action bis zum abwinken, einen bodycount jenseits der 100, knochenbrueche en masse, eimerweise blut, explosionen und, und, und. Der reinste zirkus! Eine schlag-kombination aus "the raid", "león" plus "dip huet seung hung". Jetzt, weil von ihr bereits die rede war, natuerlich "birds of prey: the emancipation of harley quinn" vollbracht von Cathy Yan. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.
Hier sollten nun die zeilen zur besagten Comic-verfilmung stehen, weil es genau jetzt & hier ideal waere, etwas darueber vom stapel zu lassen, doch immer wiederkehrende probleme verhinderten dies. Mittlerweile eines von 99 problemen bei jedem beschissenen beitrag.

Aber wir haben ja "midsommar", da sind nicht nur die moebel billiger, sondern es werden scheinbar ebenso abgefahrene braeuche gepflegt. Ari Aster, fuer drehbuch wie regie verantwortlich, laeszt eine gruppe freunde aus den USA in die Schwedische provinz reisen, um an einem sommerfest teilzunehmen. Die feier praesentiert sich schluszendlich jedoch als schraeger, seltsamer kult mit eigenwilligen regeln. Kein Slasher oder Shocker wird hier geboten, sondern symboltraechtiger, zerimonieller Arthouse-Horror. Ein blumiger haarkranz geknuepft mit "the wicker man", "black narcissus" sowie "apostle". Als naechstes "possum", geschrieben & verfilmt von Matthew Holness. Ein scheinbarer sonderling, dargestellt von Sean Harris, wandert traumatisiert durch die leere seines lebens und wirkt dabei wie eine kreuzung aus Anthony Perkins & Klaus Kinski. Er versucht seine vergangenheit aufzuarbeiten, von ihr loszukommen, ist praktisch in den 70ern haengengeblieben, bei einem ereignis, welches sein leben veraendert hat. Dieses jahrzehnt praegt den look des films, die umsetzung. Kein 08/15 popcorn-Horror, vielmehr ein psycho-trip mit gepflegter cinematographie und passendem score von The Radiophonic Workshop. Ein spinnennetz gesponnen aus "the last man on earth (1964)", "psycho", "nosferatu: phantom der nacht" und "a ghost story".

Unfreulicherweise sind abermals einige kunstler wie -innen von uns gegangen, darunter die schauspielerinnen Kelly Preston, Mary Twala, Pilar Pellicer, Monique Mercure, Maria Alice Vergueiro, Anita Linda sowie Naya Rivera. Deren kollegen Brian Dennehy, Irrfan Kahn, Michel Piccoli, Fred Willard, Ken Osmond, Earl Cameron, Sushant Singh Rajput, Jerry Stiller, Richard Herd, Sam Lloyd, Ian Holm, Mel Winkler, Hubert Gagnon wie auch Pedro Lima. Schauspieler/in wie regisseur/in Carl Reiner, Flávio Migliaccio, Rosa Maria Sardá plus Lynn Shelton. Regisseure Joel Schumacher, John Lafia. Schauspieler/in & saenger/in Chris Trousdale, Rosita Fornés und Renée Cloude. Filmmusik-legende Ennio Morricone und komponist Johnny Mandel. Rosario Bléfari -schauspielerin / saengerin / songschreiberin. Saenger/in & songschreiber/in Charlie Daniels, Willie K, Mory Kanté, Ciro Pessoa, Pau Donés, Cady Groves als wie Judy Dyble. Afrobeat drummer Tony Allen, gitarrist, songwriter producer David Roback - verknuepft mit Mazzy Star, Opal, Rain Parade u.a., Dave Greenfield - keyboard-player The Stranglers, Frorian Schneider - Kraftwerk co-gruender und Electro-pionier, Little Richard - Rock & Roll ikone, Phil May - saenger The Pretty Things, Jimmy Cobb - Jazz schlagzeuger, Steve Priest - bassist der Glam-helden Sweet, Bonnie Pointer - teil der Pointer Sisters, Huey - rapper, Bucky Baxter - gitarrist fuer Steve Earle, Bob Dylan usw., Cleveland Eaton - Jazz bassist, Rod Bernard - Swamp Pop saenger, Betty Wright - Soul saengerin, Brendan Bowyer - Rock & Roll saenger, Ty - rapper, Frank Bey - Blues saenger, Ricky Valance - Pop saenger, James Hand - Country saenger, Bobby Lewis - Rhythm & Blues wie Rock & Roll saenger, Bob Kulick - gitarrist & produzent, arbeitete u.a. mit Kiss, Lou Reed, Meat Loaf, Doro. Rupert Hine - singer & songwriter & producer fuer n.a. Kevin Ayers, Howard Jones, Bob Geldof, The Fixx.

Sonntag, 12. April 2020

Mischung No. 11

Auf das leben & die gesundheit, darum ab in die vollen und zwar mit Foc, ein quartett ansaessig in Barcelona, Spanien. Sie praesentieren uns ihre mini-lp "la fera ferotge" und diese ist schnell, radikal wie wild zugleich. Die freunde gehen ab wie eine lawine aus Hardcore, Anarcho- + Garage-Punk. Hoert sich an als wuerden sich Bad Brains, Perra Vida & Motörhead gegenseitig durch den moshpit stoszen. Sofort nachgelegt mit Hanoi, ein 4er oder 5er, je nach quelle, aus Debrecen, Ungarn, der seit 2010 rumrotzt. Ihr dritter longplayer "vizek és hegyek" macht auf Punk gemischt mit Hardcore sowie Alternative Rock. Klingt wie ein bastard aus Black Flag, Permission und Minor Threat. Naechste krawall-truppe – Soakie. Die vier formierten sich 2018 in Melbourne, Australien, kommen jedoch zu einem teil aus Neuseeland und zum anderen aus NYC, New York. Wie auch immer, die haben ihre gleichbetitelte debuet e.p. in einem destillat aus Hardcore plus Garage Punk abgelassen und dieses donnert voll durch die gehoergaenge, die vocals kommen ja fast hysterisch rueber. Wie eine durchgeknallte achterbahnfahrt mit Amyl And The Sniffers, Vanilla Peppers plus Scrap Brain. Fuer die naechste rundfahrt warten bereits Bottlecap, die sind jedoch blosz zu dritt aber aus Gothenburg, Schweden und ihr zweiter wurf nennt sich "off pressure". Das ist ein mix aus Punk Rock und Garage Rock – also Garage Punk bitte schoen - geradeaus gespielt, schnoerkellos, wird einfach runtergebrettert. Erinnert an The Hives, The (International) Noise Conspiracy, Gluecifer oder gar Blink 182.

Ghalia auf der anderen seite, voller name Ghalia Volt, ist eine saengerin & songschreiberin aus Bruessel, Belgien, fuehlt sich musikalisch jedoch eher dem Amerikanischen sueden zugehoerig. Genau dort hat sie mit einer gruppe von lokalen musikern ihr zweit-werk "mississippi blend" aufgenommen und das hat sich ausgezahlt. Das gefuehl und die schwingungen passen total, wie klein doch die welt ist. Demnach groovt & rockt das teil bodenstaendig wie erdig dahin, das ist Blues, Rock als auch ein schusz Country, hat was von Sheryl Crow, Heather Gillis Band, Bonnie Raitt oder der fruehen Beth Hart. Gleich weiter zu den Wayward Sons, ein quintett mit herkunftsbezeichnung United Kingdom und deren zweite langrille meint "the truth ain't what it used to be". Da klingt die ueberschrtift bereits kritisch und das ist es auch, naemlich eine art politisches protest-werk. Darueberhinaus verarbeitet diese truppe, wo alle bereits laenger im geschaeft sind und ihr handwerk verstehen, musikalische einfluesse von unter anderen Queen, Elvis Costello sowie David Bowie. Somit gibt es, politik hin oder her, Classic- wie Hard-Rock zu hoeren. Diese scheibe greift, zieht einem mit, da laeszt man die luft-gitarre tief haengen, wackelt mit dem arsch und jault bei den refrains mit.

Weiter mit der reise, Age Of Indica ist ein trio beheimatet in Johannisburg, Suedafrika, aktiv seit 2019 und sie haben mit "through the eyes of three" bereits ihre erste e.p., inspiriert von Black Sabbath & Pink Floyd, abgeliefert. Dazwischen ist natuerlich jede menge platz und darum ist dieses kleinformat mit acht tracks gut bestueckt, kommt sehr atmosphaerisch rueber, ist packend wie gelungen. Es handelt sich um instrumentalen, duesteren Stoner- wie Psych-Rock mit gelegentlichen sprach-samples. Ruhige melodioese passagen werden von brachialen riffs, gepaart mit heftigem schlagzeugspiel sowie wuchtigem basz, zerschnitten. Wie eine fahrt uebers meer bei sanfter prise, ploetzlich kommt ein sturm auf, wellen gehen hoch, das wasser droht einem zu verschlingen, doch danach scheint wieder die sonne. Wem jetzt bereits speiuebel ist, der oder die wird sich kaum erholen, denn wir wechseln zu Noorvik. Diese vier musiker sind aber nicht aus Alaska sondern Köln, Deutschland. Ihr letztjaehriges, zweites album wurde "omission" getauft, verzichtet gleichfalls auf gesang, bietet stattdessen eine vermengung von Post-Rock, Experimental, Prog- sowie Post-Metal. Es sind zwar nur vier titel drauf, doch kein stueck ist unter acht minuten lang und alle zusammen sind stimmungsvoll, treibend wie auch brachial. Also die sache wird ordentlich ausgereizt und erinnert an ein mosaik aus Mogwai, Frames, God Is An Astronaut plus We Lost The Sea. Hier paszt auf jeden fall noch der in Luzern, Schweiz beheimatete 5er Cold Reading mit seinem zweitwerk "zyt" dazu. Die haben sich etwas ueberlegt, ein dreiteiliges konzept, wobei eine person auf der suche nach sich selbst, in vergangenheit, gegenwart & zukunft, durch zeit und raum reist – oder so aehnlich. Jedenfalls ist das eine sanduhr gefuellt mit Alternative-, Indie-, Post-Rock, Emo, Electronic und Dream Pop. Innovatives, interessantes ohren-kino mit gutem spannungsaufbau. In der raumkapsel sitzen typen von Death Cab For Cutie, Skinshape oder Modest Mouse.

Irgendwie ein uebergang, eine passage zum trio Hayvanlar Alemi und seiner veroeffentlichung "psychedelia in times of turbulence". Hierbei macht alleine der titel neugierig, gerade jetzt und man wird nicht enttaeuscht. Bereits seit 1990 unter strom, mit ursprung Ankara, Türkei, buendeln sie, nach eigenen angaben, zusaetzlich zu ihren musikalischen wurzeln, einfluesse aus ganz Asien, Afrika, dem Mittleren Osten plus Sued-Amerika. Heraus kommt dabei instrumentaler Alternative-, Progressive-, Psychedelic-, Stoner- & Surf-Rock, Folk- wie Drone-Metal. Das musz man alles erst mal wirken lassen – und dann drueckt man die repeat-taste. Eine wirklich gelungene, schwer entschluesselbare mixtur aus schaetzungsweise Rotor, Pelican, Earth sowie Dick Dale. Die wahrheit steht moeglicherweise in den sternen? Apropos; Spectral Love & Mare Cognitum, erstgenanntes ist das ein-mann-projekt von Ayloss aus Athen, Griechenland und zweitgenanntes jenes von Jacob Buczarski aus Portland, Oregon. Die beiden machen unter dem titel "wanderers: astrology of the nine" abermals gemeinsame sache. Der blick durchs himmelsrohr verraet, hierbei handelt es sich um Athmospheric-, Cosmic-, Dark- sowie Progressive-Metal in einer kreuzung mit Ambient. Jetzt musz allen klar sein, dies funktioniert nicht auf one-two-three-four, sondern dafuer musz man geduld haben, so etwas schaukelt sich langsam aber gewaltig hoch, ist melodisch, kraftvoll, sanft, energisch, rabiat, unendlich. Hier heiszt es anschnallen, kopfhoerer aufsetzen, augen schlieszen und ab geht der trip durchs solarsystem. Wessen interesse nun nach reisen durch zeit, raum, jahreszeiten und aehnlichem geweckt wurde, dem oder der seien acts wie Wolves In The Throne Room, Darkspace, Varathron, Tome Of The Unreplenished als auch Evilfeast empfohlen. Umgehend nachgelegt mit Vengeful Spectre und deren gleichnamigen erstling. Angeblich soll dies ein projekt des Frozen Moon saengers Fan Bo sein, stationiert in Shantou, China. Nichts destoweniger handelt es sich hierbei um ein konzept-werk in 6 kapiteln, betreffend Fernoestliche schwertkaempfer. So wirkt es dann auch, wie ein kampf auf leben & tod, bedrohlich, roh, agressiv, dramatisch, fordernd bis zum letzten atemzug. Ein schlagabtausch aus Black-, Death-, Trash- wie auch Folk-Metal, wobei nebenbei traditionelle Chinesische klaenge zum einsatz kommen. Unterm strich werden die lehren von Behemoth, Emperor, Black Kirin oder Kartikeya ins gedaechnis gerufen. Fliegender wechsel zu Val Tvoar, gitarrist, songschreiber & multiinstrumenatlist aus Talin, Estland, der fuer seinen zweiten, kryptisch "today is tomorrow's yesterday" betitelten longplayer alles selbst eingespielt hat. Als einfluesse nennt er, neben anderen, Metallica, Mastodon, Kyuss oder Foo Fighters. Das ergibt dann eben eine kraeftige mischung aus Hard- wie Stoner-Rock plus Heavy- & Progressive-Metal. Treibend, dynamisch, mit interessantem, gepflegten gitarre-spiel. Hier kann man jetzt noch Meurtrieres, ein quintett wohnhaft in Lyon, Frankreich, mit ihrer gleichnamigen debuet mini-lp dazuhaengen. Die machen tempo, lassen nichts anbrennen, der antreibende gesang galoppiert als fahnentraegerin voraus, die gitarren sichern die flanken und die rhythmus-truppe bildet die artillerie – feuer frei! Die ruestung besteht aus klassischem Heavy Metal, der an den kanten etwas punkig ausfranst. Wohl weil alle mitglieder ihre wurzeln im Punk haben. Dennoch, hier klingt die einstige New Wave Of British Heavy Metal durch, man denkt an die spaet-70er / frueh-80er beziehungsweise bands wie Samson, Iron Maiden, Raven, Judas Priest oder Saxon. Doch halt, bezueglich debuet waeren da noch Dream State, vier personen aus South Wales, U.K. mit "primrose path". Hier gibt es Post-Hardcore, Alternative-Rock wie -Metal. Diese arbeit ist engagiert gefertigt, sie rockt teils sanft / teils agressiv, die stimmung wechselt durchgehend zwischen schmerz, depression und dem streben nach glueck. Wie eine welle, die auf einem zukommt, man wird durchgewirbelt und anschlieszend wieder ausgespuckt. Danach schwirren den geneigten hoerern/innen namen wie Linkin Park, Bring Me The Horizon, Band-Maid oder gar Paramore, wenn die ordentlich hinlangen, durch den kopf.

Myrkur, richtiger name Amalie Bruun, aus Kopenhagen, Daenemark, hat ihre dritte studio-langrille veroeffentlicht. Betitelt "folkesange" und dieser name ist programm. Hierbei handelt es sich um tradtionellen Folk – akustisch, nostalgisch, mystisch, nordisch. Die Black Metal untertoene der frueheren stuecke sind gewichen, dies ist kein Dark Folk mehr sondern bright Folk, eher spaerlich, antik instrumentiert, da der fokus auf ihrer glasklaren stimme liegt. Wie eine wanderung mit Anne Briggs, Pentangle, Linda Perhecs, Clannad, Moya Brennan, sowie Sandy Denny. Dieser sound vermittelt irgendwie den geruch von frischem gras, das gefuehl eines groszen lagerfeuers, wenn man drueberspringt und sich die hosenbeine versengt, den geschmack von erde, wenn man danach stolpert und auf die schnauze faellt. Nun #1 Dads, hierbei handelt es sich um ein nebenprojekt des aus Melbourne, Australien stammenden Tom Iansek, eigentlich gitarrist wie saenger beim Indie Rock zweier Big Scary und zusaetzlich noch teil des experimentiellen Dream Pop duos No Mono. Also der mann hat jede menge zu tun. Trotzdem oder gerade deswegen, ist "golden repair" bereits der dritte output unter der bezeichnung #1 Dads. Dazu noch von ihm geschrieben, produziert, aufgenommen als auch abgemischt. Was will man mehr? Um es etwas mehr zu praezisieren, es gibt entspannte, harmonische klaenge, die sich als Indie- wie Dream-Pop erweisen und nach einer zusammenfuehrung von Porridge Radio mit Dustin Tebbutt sowie Billy MacKenzie oder The Bathers klingen. Flower In Bloom wiederum ist das pseudonym von Joy McNeil, beheimatet in Winston-Salem, North Carolina. Ihre zweite e.p. nennt sie nun "floral essence" und darauf gibt es blumigen Neo-Soul, R&B plus Hip-Hop zu hoeren, angereichert mit electronic beats, breaks als auch loops. Da sprieszt der flow, gedeiht der vibe und blueht der groove. Duftet nach Dominique Fils-Aimé, Gaidaa oder Zilo.

Portico Quartet aus London, England, die gibt es bereits seit 2005 und sie sind in der zwischenzeit vom trio zum quartett angewachsen. Der bereits fuenfte wurf dieser musiker nennt sich "memory streams", er beinhaltet 9 titel von atmosphaerisch bis aufwuehlend. Vor allem ist das instrumental Jazz, gestreckt mit Electronic, Experimental, Ambient, Downtempo sowie einem hauch von Post-Rock. Das klingt dann wie eine gedanken-uebertragung zwischen Cinematic Orchrestra, Mammal Hands und Radiohead. Doch quartett ist ein gutes stichwort fuer Omer Avital / Quantar, ansaeszig in New York City, New York. Erstgenannter treibt sich bereits seit anfang der 90er in den Jazz-clubs der stadt herum. In 2016 fand er seine mitstreiter in Quantar, verbunden auch durch ihre gemeinsamen wurzeln in Israel und – jetzt kommt es - "new york paradox" nennt sich nun ihre zweite kooperation. Auch hierbei spielt man instrumentalen Jazz, gewuerzt mit etwas World Music und hey, diese mischung groovt, swingt, klappert - durch & durch. Faehrt ins ohr wie ein mittelding zwischen Charles Mingus und dem Dave Brubeck Quartet. Nunmehr eine person dazugezaehlt, dann haben wir ein quintett, diesmal mit dem namen Irreversible Entanglements und deren zweiter wurf lautet "who sent you?". Ihre heimat ist Chicago, Illinois und was die fabrizieren ist ein teils improvisiertes sammelsurium aus Jazz, Psychedelic, Avantgarde, Soul plus Hip-Hop. Hat etwas von bewusztsein, protest, revolution, kampf. Klingt wie Jazz aus einer zurueckliegenden, aufstaendischen aera. An diese erinnert blinken umgehend namen wie Art Ensemble Of Chicago, Sun Ra, The Awakening, Max Roach, Archie Shepp und natuerlich Gil Scott-Heron & Brian Jackson auf. Jetzt Witch Prophet, saengerin wie songschreiberin, richtiger name Ayo Leilani, beheimatet in Toronto, Kanada, mit wurzeln in Eritrea & Aethiopien und aufgepaszt - "dna activation" ist ihr zweiter longplayer. Laeszt sich aufschlueszeln in Hip-Hop, Trip-Hop, Ethno-Jazz, World Music, Soul, R&B, Psychedelic wie Electronica. Gebuendelt ergibt es rapping mit angenehmen flow, jazzy vibes, dem richtigen groove, den passenden beats sowie loops. Eine verflechtung aus Jill Scott, India.Arie wie auch Lauryn Hill. Nicht zu vergessen auf Roberto Fonseca, angesiedelt in Havanna, Kuba. Der sprang einst sogar im famosen Buena Vista Social Club ein, da war er dann mit abstand der juengste. Ist pianist, komponist, multiinstrumentalist und produzent. Auf seinem bereits neunten longplayer "yesun", eingespielt als trio mit zusaetzlichen gaesten, vermengt er traditionelle Afro-Kubanische musik mit Jazz, Funk, Klassik als auch Electronica. Was dabei herauskommt ist abwechslungsreich, interessant und hat einen ordentlichen rhythmus. Wie ein cocktail aus Ruben Gonzales, Herbie Hancock sowie Joe Zawinul.

Starbenders, sind ein quartett mit herkunft Atlanta, Georgia, gegruendet 2013 und ihr zweiter longplayer hat den titel "love potions". Der band-name und das platten-cover lassen die 70er vermuten, doch der sound ist 80ies. Kommt rueber wie ein sternenhimmel aus Cindy Lauper, Go-Go's, Screaming Females, The Runaways oder Depeche Mode. Von letzteren gibt es eine cover-version und im ganzen schallt das dann wie eine verbindung aus Pop-Punk, Indie- sowie Glam-Rock. Hier kann man gut & gerne "vitamin c", den erstling von My Ugly Clementine dazustellen. Da wurde der name angeblich an My Bloody Valentine angelehnt, bleibt somit fuer interpretationen offen, je nach phantasie. Unabhaengig davon spielt dieser 4er eine zusammenfassung aus Indie Rock & Garage Pop, die flockig-locker, melodioes, harmonisch, eingaengig wie abwechslungsreich aus der rille kommt. Die gesang-parts wurden untereinander aufgeteilt, was fuer zusaetzliche attraktivitaet sorgt. Ein vitamin-mix aus Courtney Barnett, Margaret Glaspy, Scout Niblett plus Holly Golightly. Wechseln wir auf die schattenseite, dort treffen wir Spiridon, ein dreier, der in Zagreb, Kroatien abhaengt und moeglicherweise nur bei dunkelheit aus dem haus geht. Fuer ihre dritte arbeit "nadiru" haben sie sich voruebergehend mit zwei leuten verstaerkt. Heraus kam saubere arbeit, die beschwoerend, bedraengend, eindringlich und duester wirkt. Ein elexir aus Post-Punk gestreckt mit Dark Wave, weckt erinnerungen an Pere Ubu, Joy Division, Wire sowie Josef K. Da fliegen uns noch Blackbird & Crow zu, ein duo aus County Donegal, Irland, mit ihrer zweit-scheibe "ailm". Die haben Irish Folk, Blues, Dark Folk und Rock, der gelegentlich aus der Garage kommt, im nest. Das wirkt poetisch, gelegentlich fast zeremoniell, gespenstisch, dann rauh, wieder eindringlich, sehnsuechtig, dunkel, ergreifend. Ein gefieder aus Radie Peat, Nick Cave & The Bad Seeds plus Giants In The Trees.

In einer zeit, wo verluste leider alltaeglich sind, wollen wir nicht vergessen auf Lucia Bosè – schauspielerin, Tonie Marshall – schauspielerin & regisseurin & drehbuchautorin & produzentin, John Callahan, Mark Blum, Bozidar Alic, Menggie Cobarrubias, Lyle Waggoner, David Collings, Ken Shimura, Didier Bezace – alle schauspieler, Terrence McNally – schauspieler & drehbuchautor, Chynna – rapperin, Charlie Baty – gitarrist & gruender von Little Charlie & The Nightcats, Marcelo Peralta – Jazz musiker & komponist & arrangeur, Bob Andy – singer & songwriter, Black The Ripper – rapper, Manu Dibangu – Afro-Jazz musiker, Eric Weissberg – Bluegrass musiker, Bill Rieflin – schlagzeuger fuer King Crimson / REM / Ministry / Swans und andere, Joe Diffie – Country saenger, Jan Howard – Country singer & songwriter, Adam SchlesingerFountains Of Wayne bassist & keyboarder, Vaughan Mason – Post-Disco musiker, Kenny Rogers – king of Country gamblers, Bill Withers – Soul singer & songwriter sowie natuerlich John Prine – Folk singer & songwriter.

Freitag, 20. März 2020

Mischung No. 10

Okay, legen wir ordentlich los, genau dafuer kommen Initiate mit "lavender" wie gerufen. Ein in Suedkalifornien beheimatetes quartett, welches seit 2016 herumwerkt, sich vom 90er jahre Hardcore wie auch 80er/90er Metal beeinflussen liesz und bereits eine lp auf der habenseite aufzuweisen hat. Inzwischen haben sie oben genannte e.p. nachgeschoben. Diese praesentiert sich riffbetont, mit treibendem schlagzeug, einem basz, der voll mitgeht und vocals auf der 11, nach der "this is spinal tap" richterskala. Bei deren songs denkt man an Stray From The Path, Result Of Choice, Made Out Of Babies oder vielleicht fruehe Soundgarden. Gleich noch einen drauf mit dem 4er Oberst, die sind in Oslo, Norwegen beheimatet und haben mit "paradise" nun das erste mal grosz angeschrieben. Und es paszt total! Druckvoller sound, intensiver gesang, zuendet von der ersten nummer weg - ja, springt einem foermlich entgegen. Beim durchhoeren taucht am geistigen horizont ein schiff auf, das scheinbar auf den weg in eine neue welt ist, beladen mit Post-, wie Hardcore, Screamo, Metal dazu etwas Prog und auf den segeln sind logos von At The Drive-In, Billy Talent wie auch Converge. Weiter im text, PGX ist ein quartett aus Christchurch, Neuseeland und ihre erste e.p. wurde "naive" getauft. Die scheibe teilt sich auf in Indie-, Punk- & Alternative-Rock, wurde produziert vom umtriebigen Brian Feary und ist eine hoerenswerte vereinigung von Veruca Salt, The White Stripes, Daddy Issues sowie The Muffs. Noch ein Hallelujah! dazu, mit "wanna dance". Hierbei handelt es sich um ein trio aus Verona, Italien und sie fabrizieren einen mischmasch aus Noise Rock, Avantgarde, Industrial, Experimental, Post- sowie Synth-Punk. Das klingt dann nach Suicide, Germs, DAF oder The Stooges.

Schon mal was von Big Ghost Ltd. gehoert? Dieser name ist seit den fruehen 2010er jahren im internet auffindbar. Anfangs als blogger, schlieszlich trat man als produzent in erscheinung. Es ist nicht genau bekannt wer hinter diesem pseudonym steckt, ob einer oder mehrere leute, doch angeblich soll mittlerweile von Tokyo, Japan aus operiert werden. Dieses jahr lief das debuet vom stapel, unter mithilfe von mcs wie Asun Eastwood, Recognize Ali, Lukey Cage und einige mehr. Alle zusammen nennen sich Carpe Noctem und so lautet uebrigens auch der albumtitel. Das soll so nach art des Wu-Tang Clan aufgezogen werden. In summe kommt das teil fett rueber, da passen die beats, rhymes, der vibe, mix wie auch die produktion. Dengue Dengue Dengue hingegen ist ein producer / dj duo aus Lima, Peru, welches mittlerweile von Berlin, Deutschland aus operiert. Starteten ihre zusammenarbeit bereits in den fruehen 10er jahren, damals noch als trio. Ihren dritten langdreher nennen sie "zenit & nadir" und darauf trifft traditionelle, Afro-Peruanische folklore auf moderne Dance sounds beziehungsweise was die Electronic so hergibt. Check it out, leute! Oder Madhatten aus New York City, New York, der nannte sich frueher Madhatten Mayer, hat einiges am laufen, projekte wie kooperationen, ist somit ziemlich beschaeftigt, darum ist der name nun wohl kuerzer, das spart zeit. Jedenfalls hat er letztens sein album "brown water bible" unter mithilfe des producers Icerocks sowie einigen gaesten verwirklicht. Kurz zusammengefaszt liefert dies teil tolle beats als auch einen gepflegten flow ab. Weiter zu Papercutz, beheimatet in Porto, Portugal. Dahinter steckt der produzent & songschreiber Bruno Miguel, der sich fuer sein projekt mit gastmusikern verstaerkt hat. Herausgekommen ist mit "king ruiner" der bereits dritte longplayer und dieser ist definitv interessant, atmosphaerisch, exotisch und noch dazu auf verschiedenen kontinenten aufgenommen worden.. Vermengt Electronic, Dream Pop, Ambient, R&B als auch World Music und klingt wie ein buendel aus Grimes, The Analog Girl sowie Ryuichi Sakamoto.

"Waterfowl" wurde das zweite langwerk von Frankie Valet aus St. Louis, Missouri genannt. Darauf paszt der rhythmus wie das tempo. Letzteres ist manchmal etwas schneller, dann wieder gemaechlicher, doch immer zum mitwippen geeignet. Dieser sound-mix aus Rock, Dream- wie Indie-Pop plus Shoegaze laedt dazu ein, den tag auf einer terasse mit einem gekuehlten getraenk ausklingen zu lassen. Beim einen oder anderen track driften die gedanken zu Low, Cigarettes After Sex, Yo La Tengo oder mit etwas phantasie gar in richtung Pixies. Ab zu Luminous Bodies aus London, England. Das ist ein aus verschiedenen bands zusammengwuerfelter, bunter haufen. Sie fabrizieren auf "nah nah nah yeh yeh yeh" eine arznei aus Experimental-, Noise-, Acid-, Kraut- sowie Psychedelic-Rock und erinnern damit an ein mischung aus Melvins, The Cramps, The Fall oder Butthole Surfers. Gleichfalls aus der Themse-metropole stammen Peggy Sue, die sind eigentlich ein duo, musizieren jedoch zu viert und ihr ebensovieltes album heiszt "vices". Bingo! Ueberdies versprueht es einen 60ies vibe, hat einen entspannten groove, birgt angenehme harmonien und bestaetigt, dasz die surf-gitarre wieder saison hat. Dieses werk ist ideal fuer einen entspannten nachmittag in der badewanne. Da gibt es Surf Rock, Indie-Pop wie -Folk plus einen hauch von Shoegaze zu hoeren. Eine bubble-welle aus The Orielles, The Magic Numbers, The Breeders sowie Chastity Belt.

Dunkle zeiten benoetigen scheinbar dunkle klaenge, darum ist Dark Wave laengst wieder salonfaehig. Das paszt dann auch fuer Blood Ponies, die ein duo aus San Diego, Kalifornien sind, welches sich angeblich bei einer mitternachts-auffuehrung von "the texas chainsaw massacre" kennengelernt hat. Klingt fast zu kitschig, am ende trugen beide gar Leatherface-masken. Nichtsdestotrotz ist ihr output "hoax" ein glatter schnitt aus Post-Punk wie auch Goth Rock, aufgepeppt mit etwas Psychedelic und kommt stockdunkel rueber. Sie selbst beschreiben ihre musik jedoch als dystopian Doom-Punk. Wie auch immer, es klingt als wuerden Bauhaus, Christian Death, Virgin Prunes plus The Chamelons gemeinsam um die friedhoefe ziehen. Aus dieser lichtscheuen ecke kommen ebenso Silence In The Snow. Wie die vorgaenger ein mann/frau - gespann und wiederum aus California - Oakland um genau zu sein. Dabei moechte man meinen, dasz dort fuer kreaturen der nacht zu viel sonne scheint. Oder sind das alles daywalkers? Egal, fuer die beiden ist dies nur ein nebenprojekt, die mischen auch noch anderswo mit. "Levitation chamber" ist aber trotzdem bereits ihr zweites album und bietet, neben den bereits oberhalb erwaehnten musik-stilen, den zu erwartenden duesteren sound, tribales schlagzeug-spiel als auch hypnotisierenden gesang. Dabei flasht bei geneigten zuhoerer/innen wohl bestimmt Siouxsie & The Banshees auf, eventuell auch The Creatures, Skeletal Family oder X-Mal Deutschland. Nun zu The Murder Capital aus Dublin, Irland, die wurden bereits letztes jahr abgefeiert und jetzt, wo sich der staub um ihren erstling "when i have fears" etwas gelegt hat, klingt er immer noch toll. Dieser fuenfer fabriziert Post-Punk mit dunklem beigeschmack, welcher in den fruehen 80ern seinen ursprung hat. Bei deren sound denkt man an nebelige haefen, rauchende fabrikschlote und stillgelegte produktionsstaetten. Auf eine teilweise eingestuerzte backsteinmauer hat jemand namen wie Joy Division, The Birthday Party, Wire und Crime & The City Solution gesprueht. Bei all der dunkelheit gehen dann auch noch die Whispering Sons aus Bruessel, Belgien durch. Dieser fuenfer nennt sein debuet "image", es scheppert, ist duester, klaustrophobisch und birgt monotonen, mitunter fast klagenden gesang. Wie wenn die sonne das letzte mal aufgeht und die haut dabei wie feuer brennt. Wenn der schmerz beginnt nachzulassen droehnt einem Post-Punk, Dark Wave, Goth Rock und etwas Shoegaze durch die gehoergaenge und man erinnert sich an The Mission, Editors, fruehe Sisters Of Mercy, Traitrs oder She Past Away.

Fritz Mayr macht angeblich musik seit er 14 ist, wobei er mittlerweile alles selbst komponiert als auch einspielt. Sein aktuelles werk hat er "cosmic traveller" genannt und das ist musik fuer die schwerelosigkeit, wenn man geistig dahindriftet, in anderen sphaeren schwebt, die erde umkreist oder einen tagesausflug auf den mond unternimmt. Die bordcomputer-analyse ergibt dann ein konglomerat aus Electronic, Ambient, Trance plus space sounds, die filme wie "gravity", "2001", "interstellar", "solaris" oder "sunshine" in erinnerung rufen. Irgendwie passend tauchen ploetzlich Spaceslug am radar auf. Dieses in Wrochaw, Polen beheimatete trio sieht sich noch dazu als galactic travelers und lebt seinen cosmic dream seit 2015. Hat mit "reign of the orion" wieder mal eine e.p. in die umlaufbahn geschleudert, welche mit ueber 30 minuten spielzeit jedoch ziemlich ueppig daherkommt und daher platz hat fuer eine mixtur aus Stoner- wie Doom-Metal, Psych- als auch Fuzz-Rock. Ergibt eine auszerirdische lebensform mit genen von Kylesa, Yob, Dopelord sowie Moon Coven. Von Durban, Suedafrika her kommt jetzt auch noch das duo Mouse und die haben ihr zweites werk "reverse: universe" im gepaeck. Dieses ist ein konzeptalbum ueber den verfall unseres planeten und die suche nach einem neuen. Ein mittlerweile populaeres thema. Das naechste mal bitte mit ergebnissen. Wie auch immer, sollte diese mission scheitern, dann liegt es nicht an deren album. Denn es ist wirklich gelungen, abwechslungsreich, vereint eine vielzahl an stilen wie Space-, Kraut-, Fuzz- oder Noise-Rock, dazu noch Experimental & Metal. Der treibstoff fuer diesen trip ist ein mix aus King Gizzard & The Lizard Wizard, Hawkwind, The Oh Sees, Stonefield, Queens Of The Stone Age, Muse plus Radiohead. Dies musz einfach reichen! Waehrend wir nun so durch die galaxien duesen, treffen wir auf Slift, eigentlich stationiert in Toulouse, Frankreich. Dieses trio hat auf dem cover ihrer zweiten lp "ummon" eine figur abgebildet, die an den Silver Surfer erinnert. Da ist die ausrichtung wohl klar, es handelt sich um Space Rock. Doch nicht nur, da vibrieren ebenso Psychedelic, Ambient, Cosmic-Jazz, Kraut-, Prog-, Stoner-, Fuzz-, Garage- sowie Surf-Rock im luftleeren raum. Das weltall ist eben grenzenlos und bietet jede menge platz zur entfaltung. Somit waere dies dann der soundtrack zu einem trip ins schwarze loch. Um das ueberleben zu sichern sind proben von Pelican, Russian Circles, Minami Deutsch plus Can mit an bord. Schweben wir rueber zum erstling von Defying Decay, verwurzelt in Bangkok, Thailand, er nennt sich "metamorphosis". Seit 2011 ist dieser 5er am schaffen und heraus kommt hierbei ein zwischending aus Metalcore, Heavy-, Progressive-, Alternative und sogenannter Nu-Metal. Einfach erklaert wechseln sich hier ruhige, sanfte passagen mit lauten, harten, agressiven ab. Ein achterbahn-kurs aus Deftones, Enter Shikari, Korn sowie Architects.

Lilly Among Clouds ist der kuenstlername der saengerin wie songschreiberin Elisabeth Brüchner, ansaessig in Würzburg, Deutschland. Auf ihrem zweiten output "green flash" ist leidenschaft hoer- wie spuerbar und man wird von ihrer stimme in den bann gezogen. Die einzelnen darbietungen pendeln zwischen dramatisch, ergreifend und groovig, wecken erinnerungen an kuenstlerinnen wie Kate Bush, Florence Welch oder Tori Amos. Okay, nochmals singer/songwriter, diesmal Emily Jane White aus Fort Bragg, Kaliforrnien und sie nennt ihren bereits sechsten longplayer "immanent fire". Wieder mal geht es um die verwuestung & ausbeutung des planeten und dies hat natuerlich etwas dunkles an sich. Das ding kommt sehr atmosphaerisch rueber, laeuft durch wie ein schwarz-weisz film in cinemascope, begleitet von Indie Pop, Dark Folk & Sadcore.Wirkt wie eine zusammenkunft von P.J. Harvey, Gemma Ray, Marissa Nadler sowie Chelsea Wolfe. Indessen nicht nur saengerin & songschreiberin sondern ebenso produzentin plus schauspielerin ist Catherine Harris-White, nennt sich SassyBlack, war einst teil des Hip-Hop duos Theesatisfaction und klingt wie eine vereinigung von Sarah Vaughan & Erykah Badu. Ihre aktuelle e.p. heiszt "ibebae" und verbindet Soul Psychedelic, Electronic, Hip-Hop plus Jazz. Weiter so!

Jetzt noch ein buntes allerlei beginnend mit Mammoth Mammoth, ein quartett aus Melbourne, Australien mit seiner fuenften lp "kreuzung". Dieses teil steht fuer knochentrockenen, riffbetonten Rock & Roll mit hoher oktanzahl. Auf experimente wurde verzichtet, es werden Heavy Metal, Hard- als auch Stoner-Rock geboten. Oder, um den titel zu strapazieren, eine kreuzung aus The Atomic Bitchwax, AC/DC, Hellacopters sowie Fu Manchu. Als naechstes The Keep, das ist ein solo-projekt von Oliver Knowles, beheimatet in Göteborg, Schweden. Eigentlich geboren in Singapur, wuchs jedoch in Indonesien auf und ist nun eben in Skandinavien gelandet. Die songs fuer seine aktuelle e.p. "primer" hat er in Barcelona, Spanien geschrieben. Das bunte treiben dort hat ihn dafuer inspiriert, zusammen mit filmen wie "under the skin" oder "annihilation". Vom stil her ist das Experimental, Electronic-Noise, Ambient, Drone oder schlicht ein sammelsurium aus Four Tet, Boards Of Canada, Tangerine Dream & Aphex Twin. Ganz anders, Isabella Daisy Rose aus Alexandria,Virginia, sie hat eine stimme als haette sie im kirchenchor gesungen. Ihre erste e.p. nennt sich bereits vielversprechend "the light" und ist ein gefuehlvoller, fast hymnischer output, der eine dreifaltigkeit aus Beyonce', Mariah Carey und Solange vermuten laeszt. Gleichfalls gefuehlvoll kommt die "bil/between" e.p. des in Reykjavik, Island beheimateten singer/songwriter Svavar Knútur rueber. Er liefert 3 akustik-versionen von eigentlich etwas schnelleren songs aus seiner feder plus die cover-version eines einst von H. Fraser-Simpson vertontes Alan Alexander Milne gedichts – aelteren semestern auch bekannt aus der "muppet show" (der song). Kurzum - stimmungsvoll, engagiert, atmosphaerisch. Ein zaertlicher vers aus Kings Of Convenience, Ed Sheeran und Bonnie "Prince" Billy. Schlieszen wir diesen absatz nun mit The Bleak Engineers, ein duo aus St. Petersburg, Russland. Auf ihrem ersten wurf "new frontiers" verkabeln sie Electro-Pop, Synth Wave, Dark Wave, Minimal Electro sowie 80ies New Wave. Das klingt angenehm kalt, dunkel, steril, distanziert und treibt freunden wie -innen von Tubeway Army, Human League, Boys Don't Cry, John Foxx wie auch No More die freudentraenen in die augen.

Auch live war etwas los, so wurden The Spyrals vorstellig. Das ist ein trio aus San Francisco, Kalifornien, das mit seiner musik eine art sog erzeugte, welcher einem direkt hineinzog. Kreierten einen dichten, satten sound und wirkten dabei, als wuerden sie sich durch nichts & niemanden aufhalten lassen. Erinnerten von der einstellung her irgendwie an diese band aus "elizabethtown". Dessenungeachtet spielten The Spyrals ein zwischending aus Psychedelic-, Jam- wie Fuzz-Rock, mit dem sie wie eine verknuepfung aus The Black Angels, The 13th Floor Elevators sowie Black Market Karma daherkamen. Im vorprogramm ging der dreier Dave & The Pussies ab, die fabrizierten coolen, instrumentalen Surf-Rock wie -Wave, der angeblich von Dick Dale, The Ventures, The Shadows und sogar Motörhead inspiriert wurde.

Weiters stand der auftritt des satire-Rock-duos Tenacious D, mitte der 90er von Jack Black & Kyle Gass in Los Angeles, Kalifornien gegruendet, an. Fuer gewoehnlich sind visuals hinter den akteuren zu sehen - oder daneben, doch bei denen waren sie vorne und die musiker spielten hinter der leinwand. Dabei dachte man irgendwie an Progressive Rock theater aus den 70ern. So wurde zumindest der erste teil bestritten, danach kamen die beiden an die kante und gaben dem publikum den rest, mit ihrer gewohnt unterhaltsamen, enthusiastischen kalt/warm Rock & Roll performance. Damit wurden mitunter acts wie Flight Of The Conchords, "Weird Al" Yankovic oder The Darkness ins gedaechnis gerufen. Um die fans auf betriebstemperatur zu bringen hatten sie Wynchester, ein zweier, gleichfalls aus L.A., California, mit dabei. Die wiederum setzten sich in szene wie ein sammelsurium aus Hayseed Dixie, Trainwreck und den Everly Brothers auf speed.

Ziemlich lange im geschaeft sind bereits The Legendary Pink Dots. Sie sammelten sich 1980 in London, England und uebersiedelten mitte jenes jahrzehnts in die Niederlande. Beim ersten output noch ein 5er, ist man nach etlichen umbesetzungen mittlerweile zu dritt unterwegs. Wobei die truppe -zig alben in ihrer diskographie stehen hat und der sound sich ueber die jahre immer etwas aenderte. Vor allem waren sie experimentell und dies spiegelte sich in unterschiedlichen musik-stilen wie Wave, Electronic, Psychedelic-, Progressive- oder Noise-Rock wider. Bei all dem gab es im sound beruehrungspunkte mit musikern wie Syd Barrett, The Residents, Coil, Psychic Tv sowie Brian Eno, um nur ein paar zu nennen. Demnach liesz man beim auftritt die unterschiedlichen epochen revue passieren, alle gruppierungen wurden bedient und jene, die den gesamtkatalog bevorzugen, sowieso. Es war eine art reise durch zeit wie genres. Gepflegte Unterhaltung. Anderswo standen Carvel' , ein quartett aus Basel in der Schweiz auf der buehne. Sie boten eine experimentelle ansammlung von Electro Pop, Dance plus Electronic, hatten sogar schokolade im merch-programm und waren der support fuer die Los Angeles formation The Score. In der stadt der engel ist wohl jede/r zweite musiker/in, der rest verdient sein geld beim film. Letzten endes tritt dieses 2015 gegruendete duo live zu viert auf und bei dieser gelegenheit gab es einen kompakten sound, der hymnisch, leicht bombastisch, mitunter dramatisch, jedoch srets groovig daherkam. Das war & ist Indie Pop beziehungsweise Pop Rock, der ein mosaik aus Imagine Dragons, Hurts, Royal Deluxe respektive Welshly Arms darstellt.

Liam Gallagher hat seine wurzeln bekanntlich nicht nur in Manchester, England sondern auch in der legendaeren Brit-Rock truppe Oasis. Nach deren aufloesung hat er mittlerweile eine ordentliche solo-karriere am laufen. In diesem sinne praesentierte er sich auf tour und ging dabei in die vollen. Beim personal wurde naemlich definitiv nicht gespart, bis zu 10 musiker gaben sich ein stelldichein. Darunter sein alter kumpel Bonehead an der rhythmus-klampfe, der im fetten Oasis-block alle haende voll zu tun hatte. Gelegentliche sound-probleme taten der stimmung definitiv keinen abbruch, denn die sache war party pur. Der abend wurde von Twisted Wheel eroeffnet. Sie flickten sich einen mix aus Brit- wie Alternative-Rock zusammen und erinnerten dabei an die anfaenge von den Manic Street Preachers, Arctic Monkeys oder eben besagten Oasis. An anderer stelle betraten MakeWar, ein trio beheimatet in Brooklyn, New York, die buehnenbretter. Die forcierten den klassischen 3-akkorde-Punk-Rock und schrammelten zwischendurch noch etwas Alternative Rock dazu. Generell inspiriert zeigen sie sich, laut eigenen angaben, von Lagwagon, The Menzingers, Katie Ellen oder Against Me!. Um es kurz zu machen, sie heizten dort die huette fuer ihre label-kolleginen Bad Cop / Bad Cop an. Dieser 4er aus San Pedro, Kalifornien wiederum spielte kick-ass Punk Rock & Roll, ging voll ab und brachte die meute zum kochen. Wenn jetzt irgendwer meint, das waere genau sein/ihr ding, dann seien zum weiterhoeren acts wie Lunachicks, The Bombpops, Maid Of Ace, The Donnas, Bratmobile, Fabulous Disaster wie auch Betty Blowtorch empfohlen.

Iris Gold ist geboren in London, England und aufgewachsen in Kopenhagen, Daenemark. Inspiriert haben sie unter anderen Prince, Janelle Monae und zuletzt Lizzo. Live zuendete sie, mit ihrer gut eingespielten truppe, ein feuerwerk aus Hip-Hop, R&B, Funk, Rock & Psychedelic. Neben ihrem eigenen material streute sie immer wieder kleine tribute an leute wie Jimi Hendrix, Snoop Dogg, Wu-Tang Clan, Outkast, Ram Jam, Lenny Kravitz, Funkadelic oder Roy Ayers ein. In summe eine bunte, abwechslungsreiche, unterhaltsame, kurzweilige, groovende show und dies, obwohl die lady im 6ten monat schwanger war. Der abend wurde von der rapperin VX eroeffnet. Dabei gab es Hip-Hop mit etwas Trip-Hop zu hoeren. Dargebracht mit angenehmer stimme sowie gepflegtem flow, wirkte sie dabei wie ein zwischending aus Shara Nelson und Skye Edwards. An einem anderen tag gab es noch Jade Bird zu hoeren wie sehen. Diese saengerin & songschreiberin lebt in London, England, komponiert sich ein potpourri aus Folk, Indie- wie Country-Rock zusammen und gibt sich beeinfluszt von Cat Power, Patti Smith, Bruce Springsteen, Dolly Parton plus Mazzy Star. Beim konzert hatte man den eindruck, sie hat von all den genannten etwas angenommen und legte aber noch zusaetzlich ein Blondie sowie Radiohead cover obendrauf. Mit dreikoepfiger begleitband gab es eine engagierte, herzhafte, erfrischende darbietung zu bestaunen. Als tour-support waren Ferris & Sylvester, ein ebenso aus London stammendes duo, das von einem drummer verstaerkt wurde, mit dabei. Deren musik war ein vielerlei aus Indie Folk, Americana, Country Blues sowie Garage Rock und klang wie eine paarung aus I See Rivers und Shovels & Rope. Der abend wurde von Joe Traxler, ein singer/songwriter, der mit einer back-up vokalistin auftrat, eroeffnet. Er gab eine zuechtung aus Indie- wie Dream-Pop zum besten und sieht seine vorbilder angeblicherweise in Jeff Buckley, Ed Sheeran sowie Matt Corby. Da konnte nichts mehr schiefgehen.

Was blieb film-maeszig noch im koecher? Zum einen "arctic" von Joe Penna, das ist fast eine solo-nummer fuer Mads Mikkelsen. Wobei ein mann nach einem flugzeugabsturz alleine in der Arktis gestrandet ist, sich durchkaempft, auf hilfe hofft, jedoch noch einen pflegefall dazubekommt. Schluszendlich versucht man sich durch die eiswueste ins naechste camp durchzuschlagen. Gut gemachter, spannender film mit minimalem dialog, funktioniert daher in allen sprachen wie dialekten. Als draufgabe noch ein guter score von Joseph Trapanese. Haette laut planung angeblich am mars spielen sollen, doch da krabbelte dann schon Matt Damon herum. Deutlich mehr text gab es in "dragged across concrete", buch & regie von S. Craig Zahler. In seinem vorigen streifen "brawl in cell block 99" sprachen noch hauptsaechlich die faeuste, hier hingegen gab es mehr dialog als in jedem Tarantino. Der stilwechsel verschreckte manche fans, doch dieser heist movie mit zwei cops, die sich uneinig sind, ob sie gangster abziehen und damit ihr gehalt auffetten sollen oder nicht, ist durchaus sehenswert und wer es deftig braucht - aufpassen, die gewalt kommt stets abrupt. Ein schlagabtausch aus "dark blue", "heat" & "reservoir dogs".

Um polizeiarbeit geht es gleichfalls in "spinning man" von Simon Kaijser. Jedoch ohne verfolgungsjagden, schieszereien oder gar explosionen. Dies ist weder reiszer noch schocker, sondern entwickelt sich langsam. Das ist eine kammer-auffuehrung, dabei geht es um schauspiel, dialog, symbolik, philosophie. Ein duell zwischen kater & maus. Passende musikuntermalung von Terrence Hancock. Ein kriminalraetsel aus "the pledge", "la ragazza nella nebbia", der tv-serie "colombo" sowie ein hauch von "memento". Letztgenanntem meisterwerk koennte man eventuell einen unbefriedigenden schlusz zum vorwurf machen, was wohl fuer einige bei "spinning man" der fall war. Schwamm drueber. Definitiv nicht ernst zu nehmen ist "trouble is my business", das langfilm-regiedebuet des schauspielers Tom Konkle, der sich dabei zusaetzlich noch die hauptrolle unter den nagel gerissen hatte und am drehbuch mitkritzelte. Hierbei handelt es sich um eine Film Noir verarsche, die figuren sind mitunter dermaszen ueberzeichnet, dasz man gelegentlich meinen koennte, hier handelt es sich um einen SNL-sketch oder eine dieser endlos tv-soaps. Manchmal kommt einem vor, dies sei ein alter, unveroeffentlichter Mel Brooks dreh, der in den archiven verstaubte. Eine gag-reel aus "dead man don't wear plaid", "sin city", "dick tracy", "the maltese falcon" oder "who framed roger rabbit". Extrem ist in gleicher weise "thunder road", bewuszt benannt nach dem Bruce Springsteen klassiker. Hauptdarsteller, regisseur, drehbuchautor Jim Cummings blaest seinen kurzfilm aus 2016 zu spielfilmlaenge auf. Wobei sich das privatleben eines polizisten in alle einzelteile zerlegt. Total ueberdreht, tragisch-komisch, kommt rueber wie ein verfilmtes MAD – heft. Angeblich um unter 200.000 dollars realisiert, mit langen kameraeinstellungen, dies spart natuerlich kohle. Gar geschmacklos mag fuer manche U.K. - buerger/innen wohl "holmes & watson" , von Etan Cohen gewesen sein. Diese beiden fiktiven wahrzeichen des koenigreichs, welche den schriften von Arthur Conan Doyle entsprangen, wurden schon heldenhafter dargestellt. Auch die politik bekam hierbei ihr fett ab, in diesem scheinbaren mischmasch aus produktionen von Monty Python wie Zucker Abrahams and Zucker. Gute ideen waren vorhanden, doch okay, man hatte unweigerlich das gefuehl, hier haette man mehr daraus machen koennen. Doch gilt dies nicht irgendwie fuer all diese parodien, von "hot shots!" ueber "scary movie" bis zu "the naked gun"? Moeglicherweise war die erwartung themenbedingt zu hoch? Egal, Sherlock Holmes ist eben bereits ein klassiker der filmgeschichte, da gelten strenge maszstaebe. Kurz davor noch von Ian McKellen in "mr. holmes" (2015) als alt und zurueckgezogen verkoerpert, gibt es eine menge weiterer filme ueber das wirken des meisterdetektivs. Heutzutage sind wohl die beiden auftritte von Robert Downey jr. in den verfilmungen von Guy Ritchie am bekanntesten. Doch vorher waren, neben anderen, bereits Christopher Lee (2 x tv / 1 x kino), Basil Rathbone (gar 14 mal) oder sein vorgaenger Arthur Wontner (5 x) in jene rolle geschluepft. Auch wurde diese figur bereits vor dem aktuellen dreh veralbert. So im allerersten (kurz-) film "sherlock holmes baffled" aus 1900 wie auch bei "sherlock holmes jr." von & mit Buster Keaton respektive Gene Wilder‘s "the adventures of sherlock holmes smarter brother". Nicht zu vergessen gab es insgesamt drei tv-serien zu diesem thema, zuletzt die moderne adaption "sherlock" mit Benedict Cumberbatch in der titelrolle.

Auf einer wahren geschichte basiert "can you ever forgive me?", abgedreht von Marielle Heller. Melissa McCarthy verkoerpert hierbei die U.S. autorin Lee Israel. Diese schrieb einst biographien ueber bekannte persoenlichkeiten, das war dann aber nicht mehr so gefragt und sie verlor schluszendlich ihren job. Unter uns gesagt, auch wegen einem alkoholproblem. Aus der not heraus faelschte sie dann briefe bekannter persoenlichkeiten, die sie an haendler verkaufte. Das konnte auf dauer natuerlich nicht gutgehen. Unterm strich ein dreizeiler aus "schtonk", "the moderns" sowie "american splendor". Da kann man definitiv "colette" anhanegen, von Wash Westmore. Keira Knightly gibt hierbei Gabrielle Colette (1873 - 1954), die meistgefeierte autorin der franzoesischen literatur. Einziges problem, sie schrieb und ihr gatte staubte den ganzen ruhm ab, denn er galt als verfasser. Als draufgabe gibt es noch magische dreiecksbeziehungen zu sehen - somit volles programm. Ein flotter dreier aus "big eyes", "mrs. parker and the vicious circle" sowie "the wife". Nicht zu vergessen, ihre geschichte wurde bereits via "becoming colette", "devenir colette, dem tv-film "colette" als auch der tv-serie "colette, une femme libre" erzaehlt. Wenn wir schon bei starken frauen sind, dann darf man nicht auf "dark phoenix", verwirklicht von Simon Kinberg, vergessen. Weil die ist ganz stark, eine superheldin, der leider an den kassen die luft ausging. Vielleicht weil dieser teil der "x-men" reihe ernster, duesterer, eben ein Drama ist und eher nicht die uebliche, actiongeladene, spektakulaere superhelden-klamotte. Eben anders als bisher und dies hat wohl auch die nerds vor den kopf gestoszen. Meiner meinung nach war er gelungen, besser als der letzte, "apocalypse", nicht so theatralisch, was aber vielleicht fuer viele zu dieser reihe dazugehoert. Wie auch immer, bei diesem sequel treffen die "x-men" quasi auf "star trek" sowie "invasion of the body snatchers".

Auch kam es wieder zu verlusten in den reihen der kuenstler wie kuenstlerinnen. So verstarben Joseph Shabalala - musiker wie gruender der formation Ladysmith Black Mambazo, Andrew Weatherall – musikproduzent als auch dj, Pop Smoke – rapper, McCoy Tyner – legendaerer Jazz-pianist, Genesis P-Orridge – diese groesze des Industrial war in Throbbing Gristle sowie Psychic Tv, Barbara Martin - original-mitglied von The Supremes, Ja'Net DuBois - musikerin wie schauspielerin, James Lipton - lebte film, Joseph Vielsmaier – regisseur, Johnny Lee Davenport - schauspieler, Gene Reynolds - tv-produzent, -schauspieler, -regisseur & -drehbuchschreiber, Kevin Conway - schauspieler, Paula Kelly - schauspielerin, John Shrapnel - schauspieler, Max Von Sydow – schauspieler und ruhepol in jedem film, bei dem er mitwirkte.

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